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    <title>Zwitter + Friends (ein Teamblog)</title>
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    <description>ein Teamblog</description>
    <dc:publisher>interlife</dc:publisher>
    <dc:creator>interlife</dc:creator>
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    <title>Zwitter + Friends</title>
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  <item rdf:about="http://zwitter.twoday.net/stories/4514300/">
    <title>Pressemitteilung vom 4.12.2007</title>
    <link>http://zwitter.twoday.net/stories/4514300/</link>
    <description>Intersexuelle Menschen wehren sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Dezember klagt vor dem Landgericht Köln Voelling gegen Lent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christiane Voelling fordert Schmerzensgeld aufgrund der zugefügten Verletzung am 12. August im Sinne der § 224 Abs. 1 Nr. 2, § 226 Abs. 1 Nr. 1, Nr. 2 STGB. Sie ist AGS-intersexuell. Aufgezogen als Junge, wurde ihr Fall erst spät erkannt und in der Folge wurde sie ihrer weiblichen Fortpflanzungsorgane beraubt. Sie leidet heute noch an der ihr aufgezwungenen männlichen Rolle.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gerichtstermin wird von intersexuellen Menschen wahrgenommen, um vor dem Gerichtsgebäude gegen die in Deutschland, wie den restlichen westlichen Ländern, immer noch praktizierten genitalen Zwangsoperationen an gesunden Kindern zu demonstrieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landgericht Köln&lt;br /&gt;
Luxemburger-Str. 101&lt;br /&gt;
50939 Köln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Etage, Sitzungssaal 0237&lt;br /&gt;
Mittwoch, 12. Dezember 2007, 10:15 Uhr</description>
    <dc:creator>nolderot</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://zwitter.twoday.net/topics/Pressemitteilingen+des+Vereins+&quot;&gt;Pressemitteilingen des Vereins &lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nolderot</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-07T05:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://zwitter.twoday.net/stories/4437345/">
    <title>Pressemitteilung vom 10.11.07</title>
    <link>http://zwitter.twoday.net/stories/4437345/</link>
    <description>P R E S S E M I T T E I L U N G&lt;br /&gt;
Jedes Jahr werden in der Europäischen Union Tausende von Kindern ohne ihre Einwilligung an ihren Genitalien zwangsoperiert. Die meisten tragen massive psychische und physische Schäden davon, unter denen sie ein Leben lang leiden.&lt;br /&gt;
Diese Operationen verfolgen keinen medizinischen Zweck, sondern dienen ausschliesslich dazu, ihre uneindeutigen Geschlechtsmerkmale möglichst rasch unwiderruflich zu vereinheitlichen. Trotzdem weigern sich die Ärzte, diese Eingriffe aufzuschieben, bis die Kinder alt genug sind zum Mitentscheiden. Zum ersten Mal wird nun in Europa ein Arzt wegen Körperverletzung vor Gericht gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärzte sind nervös&lt;br /&gt;
Bisher weigerte sich die Ärzteschaft standhaft gegen jegliches Umdenken. Seit sich Betroffene in Selbsthilfegruppen organisieren und diese menschenrechtswidrigen Praktiken anprangern, geraten sie jedoch zunehmend in Legitimationszwang. Die Debatte in Fachzeitschriften ist Ausdruck davon, wie beispielsweise diejenige in der Schweizerischen Ärztezeitung 47/2006: Während die anonym bleibenden Mediziner sich in absurden Rechtfertigungsversuchen verlieren, kritisierten derzeit die Ethikexpertinnen Kathrin Zehnder und Nikola Biller-Andorno aus der Schweiz die Unhaltbarkeit der immer noch gängigen Praxis. Untersuchungen  am  Institut  für  Sexualforschung in Hamburg dokumentieren, welches  Leid der eingeschlagene Weg auslöst.&lt;br /&gt;
Wie üblich in solchen Debatte werden die Betroffenen übergangen. Nachfolgend einige Betrachtungen aus deren Perspektive:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Individuum&lt;br /&gt;
Im nachfolgend beschriebenen Fall werden zwei Lösungsmöglichkeiten  erläutert, die einschneidende operative Eingriffe mit sich bringen. Einem Kind sollen gesunde Ovarien und ein funktionsfähiger Uterus entfernt bzw. ein Penis zu einer Klitoris &quot;reduziert&quot; werden. (Kathrin Zehnder, Schweiz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal mehr: Ein sechsjähriges Kind wird bevormundet und entmündigt, wird nicht zu seinen Gefühlen und Gedanken befragt. Offizielle Begründung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kindliche Alter des Patienten bedingt, dass der aktuell 6jährige gar nicht recht mitentscheiden kann, dass also Eltern und beteiligte Ärzte für sein späteres Wohl entscheiden müssen (Konzept der Beneficience).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zum Beispiel für die Soziologin Kathrin Zehnder selbstverständlich ist, findet in die Überlegungen der Mediziner keinen Eingang: dem Kind wird jegliche Fähigkeit zu verstehen oder zu entscheiden von vornherein abgesprochen. Obwohl die Operationen aufgeschoben werden können, wird arrogant und selbstherrlich über seinen Kopf hinweg entschieden - ein und für allemal. Dazu Kathrin Zehnder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschlechtsoperationen stellen keine Notfallmassnahmen dar, sind also aufschiebbar, jedoch nicht rückgängig zu machen. Es scheint auf den ersten Blick unerklärlich, warum überhaupt darüber nachgedacht wird, solche Eingriffe bei einem Fünfjährigen vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Dr. med. Nikola Biller-Andorno, Professorin für Biomedizinische Ethik an der Universität Zürich, plädiert &quot;angesichts des relativ geringen Schadens/Risikos&quot; dafür, den &quot;schwerwiegende[n] medizinische[n] Eingriff&quot; aufzuschieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Kind könnte derzeit durch Hormongaben eine Weiterentwicklung in der Knabenrolle ermöglicht werden, ohne durch eine Operation bereits irreversible Fakten zu schaffen. (...) Insbesondere könnte der &quot;Junge&quot; später selbst entscheiden, wie er seine geschlechtliche Identität gestalten möchte. (Nikola Biller-Adorno)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit solchen Kinkerlitzchen hielten sich die anonym bleibenden &quot;behandelnden Mediziner&quot; auch im vorliegenden Fall nicht lange auf: Das Kind wird kurzerhand als &quot;krank&quot; bezeichnet. Definitionsmacht der Medizin ... Und Macht wird nicht gerne aus der Hand gegeben  schon gar nicht in Kinderhände:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Knabe (sic!) selbst konnte bisher nur bedingt über seine Krankheit orientiert werden. Er weiss, dass er an der gleichen Hormonstörung leidet wie seine Schwester und dass (wie bei ihr bereits geschehen) gelegentlich eine Operation durchgeführt werden muss (Korrektur der Hypospadie, gleichzeitig auch Hysterektomie [?] (im Original) und Ovariektomie oder Korrektur des äusseren Genitales). (Redaktion Ethik, Schweiz) Dafür soll &quot;er&quot; anschliessend &quot;langfristig&quot; kinderpsychiatrisch begleitet werden. Das nennt man dann wohl Arbeitsbeschaffung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft&lt;br /&gt;
Ein drittes Geschlecht ist bei uns derzeit nicht &quot;gesellschaftsfähig&quot;, wie es die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Urologie zu Störungen der sexuellen Differenzierung (1999) formuliert. (Nikola Biller-Andorno)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entscheid, das Kind als Junge aufwachsen zu lassen, was eine Entfernung der inneren weiblichen Geschlechtsorgane und eine lebenslange Substitution mit männlichen Hormonen zur Folge hat, stützt sich darauf, &quot;dass das Kind als einziger Knabe in seiner Familie eine besondere Stellung als männlicher Nachkomme&quot; hat, &quot;die ihm auch nach Aufklärung der Eltern über die chromosomale und anatomische Situation erhalten&quot; bleiben wird. Die &quot;mögliche Umwandlung des Kindes zu einem Mädchen und damit die Erhaltung der Fortpflanzungsfähigkeit&quot; wird von den Eltern sowieso &quot;eindeutig weniger stark gewichtet&quot;. Denn aufgrund des muslimischen Glaubens würde der Knabe &quot;wegen der wichtigen männlichen Rolle in seiner Gesellschaft auch als &apos;unvollständiger Mann&apos; seine &apos;Wertigkeit&apos; behalten&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem geht die Herkunft der Eltern aus dem moslemischen Land mit einer sehr schicksalsergebenen Haltung und einer Passivität im Entscheidungsprozess einher, so dass der Entscheid fast vollständig dem behandelnden Arzt übergeben wird. (Redaktion Ethik, Schweiz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht das betroffene Individuum entscheidet also über seinen eigenen Körper, sondern die kulturbedingte Geschlechterrolle, die Eltern, die Religion. Oder deren selbsternannte Vertretung: die Mediziner. Dazu Ethik-Expertin Nikola Biller-Andorno resignierend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichwohl erwähnen Leitlinien wie auch medizinische Literatur inzwischen zumeist die Forderung kritischer Stimmen, Geschlechtszuordnungen bis zur Einwilligungsfähigkeit zurückzustellen und Intersex als drittes Geschlecht anzuerkennen, wenn auch der Verweis auf diese Position in der weiteren Argumentation in der Regel folgenlos bleibt. (Nikola Biller-Andorno)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theorie und Praxis&lt;br /&gt;
Theoretisch könnte die Entscheidung der operativen Korrektur vertagt und der Knabe im Alter von etwa 15 Jahren in den Entscheidungsprozess miteinbezogen werden. (Redaktion Ethik, Schweiz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch findet am 12. Dezember 2007 in Köln ein Prozess statt, in dem ein Arzt wegen Körperverletzung angeklagt wird. Von einem zwischengeschlechtlichen Menschen, dessen AGS wie im vorliegenden Fall erst spät erkannt wurde, der seiner inneren weiblichen Fortpflanzungsorgane beraubt wurde und an der ihm aufgezwungenen männlichen Rolle bis heute leidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Zwischen Spekulation und Nachfragen. Zwischen Bevormundung und Autonomie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
n e l l a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intersexuelle Menschen E.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Info und Kontakt: &lt;br /&gt;
info@xy-frauen.de  &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.xy-frauen.de&quot;&gt;http://www.xy-frauen.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.intersexuelle-menschen.net&quot;&gt;http://www.intersexuelle-menschen.net&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>nolderot</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://zwitter.twoday.net/topics/Pressemitteilingen+des+Vereins&quot;&gt;Pressemitteilingen des Vereins&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nolderot</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://zwitter.twoday.net/stories/4323255/">
    <title>Tintenfischalarm</title>
    <link>http://zwitter.twoday.net/stories/4323255/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://data86.sevenload.com/i/tz/mf/om3ggeh/zmb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film &quot;&lt;a href=&quot;http://www.tintenfischalarm.at/&quot;&gt;Tintenfischalarm&lt;/a&gt;&quot; erzählt über das Leben von &lt;a href=&quot;http://intersex.at/&quot;&gt;Alex Jürgen&lt;/a&gt; und ist &lt;a href=&quot;http://www.polyvideo.at/catalog/advanced_search_result.php?keywords=Tintenfischalarm&amp;x=16&amp;y=10&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;zu beziehen.</description>
    <dc:creator>Kitty-xy</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://zwitter.twoday.net/topics/Medien&quot;&gt;Medien&lt;/a&gt;</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://zwitter.twoday.net/stories/4323194/">
    <title>Die Katze ist kein Vogel</title>
    <link>http://zwitter.twoday.net/stories/4323194/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://data18.sevenload.com/i/uu/by/y4v3nua/mfr.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Informationen zum dokumentarischen Experiment / visuellen &lt;a href=&quot;http://www.die-katze-ist-kein-vogel.de/film/film.htm&quot;&gt;Hörstück &lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>Kitty-xy</dc:creator>
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  </item>
  <item rdf:about="http://zwitter.twoday.net/stories/4304666/">
    <title>Intersexuelle Menschen? DSD ? Freigeschlecht? Zwischengeschlechtlich?</title>
    <link>http://zwitter.twoday.net/stories/4304666/</link>
    <description>Macht man sich bewußt, dass es 3 große Gruppen des zwischengeschlechtlichen Lebens gibt, und in der jeweiligen Gruppe AGS, AIS und derer mit Reduktasebesonderheiten, wahrscheinlich jeweils mehrere &lt;br /&gt;
tausend Varianten, das ganze schon unter Intersexualitat zuammengeführt ist, dann wird einem klar, das die nur einen Sinn haben kann : der Verdrängung der Gruppe der Betroffenen. Ich lehne den Begriff &quot;Intersexualität&quot;schon deshalb ab, weil er in der deutschen Sprache mit SEX bei &lt;br /&gt;
Unaufgeklärten falsche Assoziation auslöst. Mit Sex( und es ist mir bewußt, dass das im Englischen &quot; Geschlecht&quot; ist, hat der Zustand der Zwischengeschlechtlichkeit nichts zu tun. Der Gipfel medizinischer Pathologiesieierung mündet im Begriff DSD. Die Disorder zeigt die Absicht. Es wir zwar behauptet, es wäre die Besonderheit gemeint, es wird aber als Störung definiert. Pathologiesierung bedeutet : &lt;br /&gt;
als krankhaft einstufen. Als intergeschlechtlicher Mensch geboren zu werden, heißt per se nicht krank &lt;br /&gt;
zu sein. &lt;br /&gt;
Es ist klar, dass die Willkürlichkeit der Pathologiesierung dazu führen kann, letztendlich ohne tieferen &lt;br /&gt;
Grund Andersartigkeit zu bekämpfen, so mithin Xenophobie zu fördern. Also DSD, nein Danke. &lt;br /&gt;
Um die Paralldiskussion zum Transsexualität auf zu nehmen.... Auch zu dieser Gruppe sind wir nicht dazugehörig. Viele intergeschlechtliche Menschen wurden aus Beweggründen die in der Pathologisierung der Besonderheit und aus ideologichen Gründen, die ihre Ursprünge im nationalsozialistischem Gedankensumpf &lt;br /&gt;
ihren Ursprung haben, transsexualisiert, verschnitten und kastriert. Schon aus Gründen der Gewalt, die diese Gruppe zulassen muss, führen für mich zur Ablehnung. Ich lehne diese Menschen nicht ab, dass die klar ist, aber ich fühle mich der Gruppe nicht zugehörig. &lt;br /&gt;
Ich bin auch kein &quot;Freigeschlecht&quot;, denn ich habe keine Wahl, ich bin schon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle mich wohl in der großen Gemeinde der inter- und  zwischengeschlechtlichen Menschen. Das tut mir nicht weh, zwischengeschlechtlich geboren zu sein, das läßt mir Luft für meine eigene sexuelle Orientierung, meine Identität. Intergeschlechtlicher Mensch als Teil der Spezies Mensch....</description>
    <dc:creator>nolderot</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://zwitter.twoday.net/topics/Identit%C3%A4t&quot;&gt;Identität&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nolderot</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-29T05:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://zwitter.twoday.net/stories/4088658/">
    <title>Gruppentreffen intersexueller/intergelechtlicher Menschen/  Pressemitteilung</title>
    <link>http://zwitter.twoday.net/stories/4088658/</link>
    <description>Du ... bist du auch intersexuell?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab kein Ausweichen, als die achtjährige intersexuelle  zu deutsch: zwischengeschlechtliche  Rosa die Teilnehmer des Jahrestreffens der XY-Frauen in Bad Orb der Reihe nach befragte. Von über 80 Teilnehmern waren 55 intergeschlechtliche  Menschen, die z. T. ihre  PartnerInnen und  Eltern mitgebracht hatten. Das ist eine stolze Zahl angesichts der Tatsache, dass vor kaum zehn Jahren noch intersexuelle Menschen angehalten wurden, über sich besser zu schweigen, sich zu verstecken. Nicht wenige von ihnen wurden im unmündigen Alter dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zugewiesen und  oft mehrfach  operiert, nur um der bipolaren Geschlechternorm zu entsprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das änderte sich mit der Verbreitung der Internettechnologie. Betroffene fanden zueinander und entdeckten, dass sie mit ihrem Schicksal nicht allein auf der Welt sind. Dass es vielen anderen gleich erging und ergeht. Dessen ungeachtet ist es in der Öffentlichkeit nach wie vor weitestgehend  unbekannt, dass auf etwa 2000 Geburten ein zwischengeschlechtlicher Mensch geboren wird und viele sich von Ärzten und der Gesellschaft wie vergewaltigt fühlen  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 kam es zum ersten Treffen der XY-Frauen, also jenen, die äußerlich wie Frauen aussehen, aber männliche Chromosomen haben. Im Vordergrund der Selbsthilfearbeit stehen der Gedankenaustausch und die gemeinsame Aufarbeitung von Traumata, wie sie Operationen und andere schockartige Erlebnisse bei den zwischengeschlechtlichen Menschen hinterlassen haben. &lt;br /&gt;
Sehr häufig wurden die Eingriffe in die Geschlechtlichkeit in unmündigem Alter vorgenommen. Wir streiten das handwerkliche Können der Ärzte keineswegs ab, meint Lucie, die Organisatorin der diesjährigen Tagung bei Frankfurt, aber wir sind entschieden dagegen, dass Ärzte und Eltern über unser Geschlecht bestimmen und sich keinen Deut darum kümmern, wie wir mit solchen Manipulationen zurechtkommen. Wir wollen selber entscheiden, ob und wann etwas an unseren Körpern geändert, ob, wie und woran es angepasst werden soll.&lt;br /&gt;
Und Lucie ergänzt: Zwischengeschlechtliche Menschen sind keine Vollidioten, man kann uns durchaus beraten, wir verstehen das. Warum macht man es nicht? Manchmal wissen jene, die es erklären müssten, weniger als wir. Das Elend der Fehlbehandlung bleibt aber letzten Endes an uns hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vermeiden von Operationen an Kindern  in vielen Fällen bald nach der Geburt  dominierte die Thematik der Veranstaltung in Bad Orb. Zugegen waren nicht nur erwachsene Betroffene, zwischengeschlechtliche Kinder und deren Eltern, sondern auch Ärzte und Psychologen. Als absolute Neuerung wurde eine Jugendgruppe zwischengeschlechtlicher Menschen gegründet. Deren jüngstes Mitglied zählt gerade einmal acht Jahre, das älteste 23. Geleitet wurde diese Gruppe von der erfahrenen Psychologin Lisa Brinkmann aus der Hamburger Forschergruppe Intersex des Instituts für Sexualforschung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auf breiterer Ebene handlungsfähig zu werden, ohne den intimen Schutzraum der Selbsthilfegruppe zu zerstören, haben die XY-Frauen den eingetragenen Verein Intersexuelle Menschen e. V. gegründet (mehr Info unter &lt;a href=&quot;http://www.intersexuelle-menschen.net)&quot;&gt;http://www.intersexuelle-menschen.net)&lt;/a&gt;. Damit ist der Kreis für alle zwischengeschlechtlichen Menschen und deren Angehörige, für Ärzte und Psychologen, aber auch für Politiker, Rechtsanwälte und die Medien weit geöffnet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einmal ein Zitat von  Lucie: Zwischengeschlechtliche Menschen haben viele schöne Talente. Manche singen wunderbar, spielen Instrumente, machen Theater, schreiben wunderbare Texte oder malen, treiben Geschäfte. Viele sind körperlich stark und echte Sportskanonen, andere forschen und lehren. Trotzdem führen viele Zwischengeschlechtliche ein zurückgezogenes Leben, um niemandem zur Last zu fallen. Ich wünschte, dass Eltern und Betreuer zukünftig das Potenzial zwischengeschlechtlicher Kinder in den Vordergrund stellen würden  und nicht nur deren Disorder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt : info@xy-frauen.de  &lt;a href=&quot;http://www.xy-frauen.de&quot;&gt;http://www.xy-frauen.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>nolderot</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://zwitter.twoday.net/topics/Pressemitteilingen+des+Vereins+&quot;&gt;Pressemitteilingen des Vereins &lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nolderot</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-20T04:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://zwitter.twoday.net/stories/3811088/">
    <title>Erstkontakter der Selbsthilfegruppe / Pressemitteilung</title>
    <link>http://zwitter.twoday.net/stories/3811088/</link>
    <description>Heisser Draht für intergeschlechtliche Menschen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft sind es nicht Freunde oder Verwandte, mit denen Lucie spät abends noch am Telefon, in einem Live-Chat oder im E-Mailkontakt ist. Immer öfter suchen junge und ältere intergeschlechtliche Menschen, auch verzweifelte Eltern noch Rat. Es geht ums Thema Intersexualtiät, einem intergeschlechtlichem Leben, alsoum Menschen, die mit Merkmalen beider Geschlechter geboren wurden. Viele wurden und werden in ihrer frühsten Jugend operativ dem männlichen oder weiblichen Geschlecht angepasst. Leider oft mit lebenslangen Divergenzen an Leib und Seele. Heute sind dank Aufklärungsarbeit vor allem Eltern umsichtiger geworden. Sie folgen nicht mehr unbedingt den Ratschlägen der Aerzte, die zu einer frühen Operation raten. Sie wenden sich dann an die Erstkontakter der xy-frauen-Selbsthilfegruppe, deren Mitglieder alle &quot;zwischen den Geschlechtern&quot; geboren wurden. Fragen kommen auf wie Sollen wir unser Kind einer Operation unterziehen lassen? bis zu welchen Sinn hat mein Zwitterleben?, oder Ich weiss nicht mehr weiter. &lt;br /&gt;
Allein in Deutschland gibt es ueber 80.000 intersexuelle Menschen. Viele von ihnen wurden frühzeitig in eines der beiden bipolaren Geschlechtern operiert und viele dieser intergeschlechtlichen Menschen haben mit der aufokturierten Lebensform die groeßeren Probleme, als mit dem intersexuellen Dasein. Vielen wurden manipulative Operationen von Aerzten wie Eltern verschwiegen. Versteckten sich dann ebenso oft vor der Gesellschaft, weil sie nicht wußten, was mit ihnen war. Dank Internet finden sich heute immer mehr intergeschlechtliche Menschen, beginnen sich zu gruppieren und sich für ihre Rechte stark zu machen.&lt;br /&gt;
Die Kontaktgruppe für xy-frauen ist eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die sich mit der intergeschlechtlichen&lt;br /&gt;
Problematik auseinandersetzen und nicht ohne weiteres in die gängigen Mann/Frau-Schemata hineinzupassen.&lt;br /&gt;
Ihnen  gemeinsam ist meist ein männlicher XY-Chromosomensatz bei einem weitgehend weiblichen äußeren Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
Damit ist die Gruppe wie eine Familie im großen Clan der Menschen zwischen den Geschlechtern, den Intersexuellen,&lt;br /&gt;
von denen es viele, viele verschiedene gibt, die vielfach öffentlich unbekannt sind und zum Teil auch voneinander gar nicht wissen. &lt;br /&gt;
Diese intergeschlechtlichen Menschen haben sich zusammengeschlossen, um die Isolation aufzubrechen, zu&lt;br /&gt;
der die Gesellschaft viele intersexuelle Menschen verdammt - sei es aus Unkenntnis und Unsicherheit,&lt;br /&gt;
falscher Scham und Scheu, sei es aus Borniertheit und biologischem Dünkel. In der Gruppe xy-frauen werden&lt;br /&gt;
Erfahrungen ausgetauscht und man setzt sich gemeinsam dafür ein, andere aufzuklären, Informationen und Gespräche anzubieten und den öffentlichen Dialog über diese biologische Spezialität anzuregen, zu steuern&lt;br /&gt;
und idealer weise den empfindlichen Umgang mit diesem Thema zu entkrampfen. Der Verein  Intersexuelle&lt;br /&gt;
Menschen e.V. mit Sitz in Hamburg unterstützt diese Arbeit. &lt;br /&gt;
Fuer mehr Informationen: &lt;a href=&quot;http://www.xy-frauen.de&quot;&gt;http://www.xy-frauen.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ein Dank  an  Mohnblume, die  den Text verfaßt hat!)</description>
    <dc:creator>nolderot</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://zwitter.twoday.net/topics/Pressemitteilingen+des+Vereins+&quot;&gt;Pressemitteilingen des Vereins &lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nolderot</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-07T07:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://zwitter.twoday.net/stories/3686928/">
    <title>Vaginismus</title>
    <link>http://zwitter.twoday.net/stories/3686928/</link>
    <description>Heute möchte ich über ein sehr heikles Thema schreiben. Es geht um Vaginismus, aber was ist das überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &lt;a href=&quot;http://www.netdoktor.de/sex_partnerschaft/fakta/vaginismus.htm&quot;&gt;Vaginismus &lt;/a&gt;versteht man eine Verkrampfung/Verengung der Vagina. Diese Verkrampfung kann psychisch bedingt sein, Folge von medizinischen Eingriffen und Behandlungen sein oder kann nach Geburten und starken Belastungen der Beckenbodenmuskulatur auftreten. Es gibt aber auch viele betroffene Frauen, die eine zu kurze/zu enge Vagina haben, für die dadurch ein schmerzfreier Geschlechtsverkehr unmöglich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmals rät der Arzt dann zu einer Vaginalplastik, bei der die Vagina operativ gedehnt und bzw. verlängert wird. Diese sog. Neovagina wird mit unterschiedlichsten Operationsmethoden hergestellt. Doch gerade eine Operation in einem so intimen Bereich, fällt oft nicht leicht und wird verdrängt und führt somit unweigerlich zu Problemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Lösung bei &lt;b&gt;angelegter zu kurzer/zu enger Vagina &lt;/b&gt;könnte das selbständige bougieren, also dehnen der Vagina sein. Mithilfe von &lt;a href=&quot;http://www.vaginismus-forum.com/Therapie/Dilatoren/dilatoren.html&quot;&gt;Dilatoren&lt;/a&gt;, Hegarstäben oder aber auch Vibratoren kann gegen den Vaginismus etwas unternommen werden. Unterstützend zu dieser Selbsttherapie ist eine spezielle östrogenhaltige Creme oder Östrogenzäpfchen, die das Vaginalgewebe geschmeidig und dehnbarer machen sowie ein Gleitgel, zu empfehlen. Sprecht einfach mal mit dem Arzt eures Vertrauens darüber, er ist euch bestimmt gerne behilflich.</description>
    <dc:creator>Kitty-xy</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://zwitter.twoday.net/topics/Medizinisches&quot;&gt;Medizinisches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Kitty-xy</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-03T21:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://zwitter.twoday.net/stories/2967400/">
    <title>Herausgabe von Behandlungsunterlagen</title>
    <link>http://zwitter.twoday.net/stories/2967400/</link>
    <description>Jeder hat das Recht auf seine Behandlungsunterlagen; bereits in diesem &lt;a href=&quot;http://zwitter.twoday.net/stories/2018520/&quot;&gt;Beitrag &lt;/a&gt;habe ich die gesetzlichen Vorschriften genannt. Nun möchte ich einen kleinen Überblick über die bisherigen Stationen meiner Recherche liefern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich Anfang des Jahres um Übersendung meiner Unterlagen von der Universität gebeten habe, bekam ich ein Schreiben, in dem es hieß, es seien keine weiteren Unterlagen mehr vorhanden. Lediglich die bereits übersandten Unterlagen würden zur Verfügung stehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da diese Unterlagen aber ausschließlich aus Forderseiten bestanden, bat ich darum, wenigstens auch die Rückseiten in Kopie ausgehändigt zu bekommen und noch mals nach weiteren Unterlagen zu forschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin bekam ich wieder ein Schreiben, in dem es hieß es seien wirklich keinerlei Unterlagen mehr vorhanden und auch die Rückseiten wären im Archiv nicht abgelegt. Da ich aber aus eigener beruflicher Praxis weis, wie ein Archiv geführt wird, habe ich seinerzeit das Schreiben mit den genannten Vorschriften verfasst und kurz die Vorgehensweise in einem Archiv hinterleuchtet - &lt;i&gt;bestimmt aber freundlich&lt;/i&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem nächsten Schreiben der Universität habe ich dann die Rückseiten erhalten und ein Eingeständnis bekommen, nach weiteren Unterlagen forschen zu lassen. Dafür müsste ich lediglich meine Behandlungszeiträume und entsprechenden Stationen übermitteln.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich die benötigten Daten zusammen hatte, habe ich erneut ein Schreiben an die Universität gesendet und es ist erst mal längere Zeit nichts passiert. Auf diverse Mail-Nachfragen erreichte mich nun ein Päckchen mit weiteren Unterlagen/Röntgenbildern und einer Pressenachricht über ein Feuer im Archiv der Universität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich da an die ersten Schreiben mit angeblich vernichteten Unterlagen denke, habe ich doch noch so einige  angeblich vernichtete - Unterlagen bekommen und werde auch in Zukunft an der Sache dranbleiben. Schließlich habe ich immer noch die Zusage, dass nach weiteren Unterlagen gesucht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke einwenig freundlicher Nachdruck um an seine Behandlungsunterlagen zu kommen gehört dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wünsche viel Erfolg.</description>
    <dc:creator>Kitty-xy</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://zwitter.twoday.net/topics/Patientenrecht&quot;&gt;Patientenrecht&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Kitty-xy</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-21T20:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://zwitter.twoday.net/stories/2337979/">
    <title>Identitätskrisen</title>
    <link>http://zwitter.twoday.net/stories/2337979/</link>
    <description>Durch den äußerst interessanten Beitrag von Grobi inspiriert, berichte auch ich nun noch etwas über meine Jahre als intersexuelle Jugendliche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon mein ganzes Leben lang ahnte ich, dass ich irgendwie nicht ganz so war wie die anderen Kinder. Etwas passte einfach nicht. Als ich dann eines Tages diesen Brief in der Hand hielt in dem stand, dass ich nie Kinder haben könne und meine Hoden entfernt worden waren wurde mir bewusst was ich war: Ein Zwitter. Doch wirklich realisieren konnte ich das mit 14 Jahren noch nicht.&lt;br /&gt;
Schlimmer als das Z- Wort war für mich das H-Wort. Die Tatsache, dass sich bei meiner Geburt in meinen Leisten Hoden befanden war niederschmetternder als die Tatsache, dass ich ein Zwitter bin. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich mir gar nicht sicher war ob ich ein Zwitter war. Ständig stelle ich mir diese Frage, doch niemand konnte sie mir beantworten, hatte ich mich doch schon längst von der Realität und der Umwelt verabschiedet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich interessierten die Anderen nicht. Wenn die Mädchen über ihre Mensturation sprachen, zuckte ich mit der Schulter und suchte das Weite. Wenn mich jemand nach einem Tampon (schreibt man das überhaupt so?) frage, sagte ich , dass ich so was nicht führe. Ich log nicht, denn lügen wurde mir leider nicht in die Wiege gelegt. Bei jedem Versuch zu lügen scheiterte ich kläglich, denn schon auf 100 Meter Entfernung war ersichtlich, dass ich versuchte irgendwelche Märchen zu erfinden. Deshalb ließ ich es und zuckte entweder mit den Schultern oder suchte das Weite. &lt;br /&gt;
Die anderen wunderten sich natürlich und so rankten sich auch schon bald irgendwelche Mythen und Märchen um mich. Im Nachhinein muss ich sagen, dass mir diese Mythenbildung nicht ungelegen kam. So erhielt ich wenigstens die Aufmerksamkeit nach der ich so verbittert schrie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuchte zu Verdrängen und die ganze Geschichte tief in mir zu begraben, doch es brodelte. Ich suchte ein Ventil und fand es im Alkohol. Besäufnisse bis zum Anschlag und dann brach alles heraus. Ich schrie, weinte, schlug um micht und versuchte mich halbherzig Umzubringen. Freunden, denen ich von meiner Besonderheit erzählt hatte, konnten das Ausmaß der ganzen Geschichte nicht erfassen. Für sie war es das schlimmste, dass ich keine Kinder bekommen kann und keine Menstruation habe. Typisch Frau eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst wusste nicht was mit mir los war. Heute weiß ich, dass es das Z-Wort und vor allem das H-Wort und nicht zu vergessen das K-Wort waren, die mir ganz schön zu schaffen machten. Ich wusste doch nicht einmal was ich war und was ich sein wollte. Ich wusste gar nichts, nur dass ich eben nicht normal war, ein Monster war, dass die Nazis sicher vergast und verbrannt hätten. Unewertes Leben eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoden! Was für ein Begriff für eine Pupertierende, die sich nichts sehnlicher wünschte als so zu sein wie die anderen Mädchen in ihrem Alter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoden! Wenn ich sie heute noch hätte, würde es mir wahrscheinlich um einiges besser gehen, aber das war jetzt im Konjunktiv und wenn-dann-würde Konsturktionen sind überfüssig.</description>
    <dc:creator>interlife</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://zwitter.twoday.net/topics/Identit%C3%A4t&quot;&gt;Identität&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 interlife</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-12T19:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://zwitter.twoday.net/stories/2121675/">
    <title>Das dritte Geschlecht</title>
    <link>http://zwitter.twoday.net/stories/2121675/</link>
    <description>&lt;b&gt; Scheinbar das Idealbild eines Lebenskonzeptes jedes intersexuellen Menschen: Wer sich nicht bei Frau oder bei Mann findet, dann eben dort: beim dritten Geschlecht. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit war ich selber der Überzeugung, dass diese dritte Kategorie die Lösung für die gesellschaftliche Akzeptanz von uns Intersexuellen wäre, doch mittlerweile konnte ich neue Einsichten in diese Thematik gewinnen, die mir zeigten, dass diese neue Kategoresierung von &apos;Geschlecht&apos; über kurz oder lang definitiv keine befriedigende Lösung sein würde, denn als intersexueller Mensch ist man nicht an ein Geschlecht gebunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren kämpfen intersexuelle Menschen gegen dieses System der Kategoresierung und Geschlechtszuweisung von neugeborenen intersexuellen Kinder an und propagieren häufig für das dritte Geschlecht. Eine meiner Meinung nach sehr gewagte Forderung. Immerhin wäre das Resultat eine weitere Schublade, die eine Kategorisierung voraussetzen würde. &lt;br /&gt;
Eine mögliche Alternative, die auch von mir angestrebt und bevorzugt wird, ist die Abschaffung des Geschlechtseintrages in amtlichen Dokumenten. So erhält jeder Mensch die Chance in jener sozialen Rolle zu Leben, in der er sich am wohlsten fühlt. Es würde kein Zwangsoutin geben und &apos;Geschlecht&apos; kann nicht mehr auferlegt werden. Rein theoretisch wäre das das Ende der vorgeschriebenen Geschlechtlichkeit und der Beginn wahrer Freiheit für Menschen, die zwischen die Geschlechter geboren wurden. Denn eines steht fest: Um die Geschlechtlichkeit des Menschen erfassen zu können braucht es definitiv mehr als nur 3 Kategorien. Nur schon die Variation von Mann und Frau bringt ein Resultat von vier Geschlechtern. Nimmt Intersexualität, als weiteren Faktor hinzu, so erhört sich die Zahl der Geschlechtsvariationen um ein vielfaches. Wie könnte die Kategorie eines dritten Geschlechtes jemals eine befriedigende Nische sein? Was ist mit jenen Intersexuellen, die sich als Frau fühlen? Niemand hat das Recht in die Geschlechtlichkeit eines anderen Menschen einzugreifen. Sei es die körperliche oder die soziale.</description>
    <dc:creator>interlife</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://zwitter.twoday.net/topics/Allgemeines&quot;&gt;Allgemeines&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 interlife</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-05T16:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://zwitter.twoday.net/stories/2099271/">
    <title>Syndromfindung</title>
    <link>http://zwitter.twoday.net/stories/2099271/</link>
    <description>Selbst, wenn die vorhandenen XY-Chromosomen bekannt sind, wird oft das genaue Syndrom von den Ärzten verschwiegen oder ist nicht bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch gerade die Kenntnis über das genaue Intersex-Syndrom ist für die hormonelle Einstellung im Rahmen einer Hormonersatztherapie sehr wichtig. Eine Hormonsubstitution z.B. mit Testosteron führt bei einigen Syndromen (wie z.B. 17-beta HSD Mangel, 5-alpha Reduktase-Mangel oder gemischte Gonadendysgenesie) zu Virilisierungserscheinungen. Diese Virilisierungserscheinungen oder auch Vermännlichungserscheinungen sind nicht von jedem Betroffenen gewollt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe einer molekulargenetischen Blutanalyse ist es oftmals möglich genauere Aussagen über das Intersex-Syndrom zu treffen. Für diese molekulargenetische Blutanalyse wir eine EDTA-Blutprobe: 10 ml und eine Heparin-Blutprobe: 5 ml genötigt. Diese &lt;a href=&quot;http://www.netzwerk-is.uk-sh.de/is/index.php?id=42&amp;L=#&quot;&gt;molekulargenetische Blutanalyse&lt;/a&gt; wird im Rahmen einer Studie durchgeführt, für die eine schriftliche Einverständniserklärung notwendig ist. Die Kosten werden im Rahmen der Studie getragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider kann auch mit Hilfe der molekulargenetischen Blutanalyse keine Garantie für eine Syndromfindung gegeben werden. Ebenso kann über den zeitlichen Rahmen keine Auskunft gegeben werden.</description>
    <dc:creator>Kitty-xy</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://zwitter.twoday.net/topics/IS-Formen&quot;&gt;IS-Formen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Kitty-xy</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-31T19:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://zwitter.twoday.net/stories/2099262/">
    <title>Hormonanalyse</title>
    <link>http://zwitter.twoday.net/stories/2099262/</link>
    <description>Mit Hilfe einer kleinen Blutentnahme kann man den Hormonstatus untersuchen. Die Untersuchung des Blutes dauert ca. zwei Wochen und die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinnvoll ist eine Kontrolle des &lt;a href=&quot;http://www.txkoeln.de/infothek/woerterbuch/hormonstatus.htm&quot;&gt;Hormonstatus &lt;/a&gt;sicherlich, wenn eine Hormonersatztherapie stattfindet bzw. im Vorfeld einer Hormonersatztherapie. Mit Hilfe dieser Blutanalyse können die entsprechenden Hormonwerte kontrolliert werden und ein korrekte Dosierung der Hormonersatztherapie gefunden werden.</description>
    <dc:creator>Kitty-xy</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://zwitter.twoday.net/topics/Hormone&quot;&gt;Hormone&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Kitty-xy</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-31T19:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://zwitter.twoday.net/stories/2099240/">
    <title>Chromosomenanalyse</title>
    <link>http://zwitter.twoday.net/stories/2099240/</link>
    <description>Viele Intersexuelle Menschen wissen gar nicht, dass sie Intersexuell sind. Schuld daran ist eine sehr starke Tabuisierung der Eltern durch die Ärzte. Die Ärzte raten den Eltern, über die Diagnose zu schweigen und auch den Betroffenen nichts darüber zu erzählen. Doch selbst, wenn den Betroffenen von den Ärzten oder den Eltern nichts mitgeteilt wird, ist da oft ein Gefühl des Anders-Seins. Dieses Gefühl kann bereits in sehr jungen Jahren vorhanden sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Intersexuellen Menschen ist ein weiblicher Phänotyp (Äußeres Erscheinungsbild des Menschen) gemein, wobei der Karyotyp (Bezeichnung für den Chromosomensatz) &lt;b&gt;XY-Chromosomen&lt;/b&gt; aufweist. 46,XY-Karyotyp bezeichnet den männlichen Chromosomensatz / 46,XX-Karyotyp bezeichnet den weiblichen Chromosomensatz. Die Anzahl der Chromosomen ist ein artspezifisches Merkmal; der Mensch besitzt 23 Chromosomenpaare (homologe Chromosomen), also im diploiden Satz der somatischen Zellen 46 Chromosomen, die individuell (mit Ausnahme von eineiigen Zwillingen bzw. Mehrlingen) verschieden sind. Davon sind &lt;b&gt;44 geschlechtsabhängige Chromosomen &lt;/b&gt;(sog. Autosomen oder Heterosomen in 22 Paaren) und &lt;b&gt;2 Geschlechtschromosomen&lt;/b&gt; (sog. Gonosomen, Allosomen oder Heterochromosomen). Die Chromosomen werden identifiziert und klassifiziert anhand von Lage des Zentromers, Bandenmuster (nach Färbung, sog. Chromomer), Größe (Länge der Chromosomenarme; p: kurzer Arm, q: langer Arm) und Vorhandensein oder Fehlen von sekundären Einschnürungen und Satelliten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe einer kleinen Blutentnahme kann man die Chromosomen bestimmen lassen, dazu wir lediglich eine kleine Menge Blut benötigt, die anschließend von einem Humangenetik-Labor ausgewertet wird. Diese Blutabnahme kann jeder Arzt vornehmen und entsprechend an ein Humangenetik-Labor versenden. Das Ergebnis sollte dann innerhalb der nächsten sechs Wochen vorliegen und die Kosten übernimmt die Krankenkasse.</description>
    <dc:creator>Kitty-xy</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://zwitter.twoday.net/topics/IS-Formen&quot;&gt;IS-Formen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Kitty-xy</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-31T19:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://zwitter.twoday.net/stories/2087292/">
    <title>Hormonersatz-Therapie</title>
    <link>http://zwitter.twoday.net/stories/2087292/</link>
    <description>Intersexuelle Menschen wird nach der Gonadektomie eine Hormonsubstitution angeraten. Hintergrund der Gabe von Hormonen ist die Vorbeugung der &lt;a href=&quot;http://www.medizinfo.de/annasusanna/osteoporose/start.htm&quot;&gt;Osteoporose&lt;/a&gt;, vor Wechseljahrbeschwerden und des seelischen Gleichgewichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei dir darüber im Klaren, das du keine Untersuchungen über dich ergehen lassen musst, nur um Hormone verschrieben zu bekommen. Es sind auf gar keinen Fall gynäkologische Untersuchungen notwendig. Du kannst dir die Hormone auch bei einem Endokrinologen oder einem Hausarzt deiner Wahl verschreiben lassen.</description>
    <dc:creator>Kitty-xy</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://zwitter.twoday.net/topics/Hormone&quot;&gt;Hormone&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Kitty-xy</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-29T21:34:00Z</dc:date>
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